27/01/2008

running out of legs to stand on

Müde öffnete ich den Kühlschrank; gähnende Leere schlug mir entgegen, als habe sie nur darauf gewartet. Einzig ein Schälchen mit Spaghetti stand bereit, einsam in eine Ecke verkrochen und doch nicht unsichtbar genug, um übersehen zu werden – Unsanft griff ich es mir und schob es, nachdem die Kühlschranktür knallend zugeschlagen worden war, in die Mikrowelle.

Wenigstens schmeckten sie, die Nudeln. Über und über mit Tomatensoße begossen. Ich schlürfte mehr, als dass ich kaute; schluckte Löffel voll roter Soße, und sie rann meinen Hals hinab und füllte meinen Bauch mit wohltuender Wärme, füllte ihn bis an den Rand.

Rot. Schwarz.

Die Vorstellung gefiel mir. Sie gefiel mir verdammt gut.

4 comments:

  1. Ein Blogzur jana! Das gefällt mir :-)

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  2. Tomatennudeln sind lecker, ich stimme zu. Und eine nette Farbenkombination noch dazu.

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  3. Consider it done.

    Wobei, da war ja leider nicht viel zu lesen.

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