11/06/2009

come and rescue the world

noch einmal mit dem kamm durch die haare fahren
und ein letzter blick in den spiegel, rasch,
rasch dem spiegelbild ein laecheln zuwerfen
+ dann die tuer hinter dir


[sanft und spielerisch in haut beissen hinterlässt keine abdruecke.]

und schliesslich im auto sitzen,
zur musik wippend und das gefuehl der freiheit
wie eine frische zahnluecke betastend
der leicht metallische geschmack des blutes wie hochgefuehl.
schwarzgemalte augen machen mich zur katze,
und so schnurre ich,
schnurre vor mich hin, in meinem sitz, schnurre
mit dem motor im gleichtakt
und die ungewissheit der zukunft wiegt
auf einmal weniger schwer

2 comments:

  1. doch aufgepasst. wenn sie zu laut schnurren, hören sie nicht, wenn der motor kaputt ist.

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  2. das ist wahr. ich schnurre deshalb auch nur ganz leise.

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