13/08/2010

love is a banquet on which we feed

Ihr Lachen fliegt durch den Raum, grün und rot;
jemand verschüttet klebriges Irgendwas,
jemand lacht ausgelassen, vielleicht bin das ich.

Jemand wirft die Hände in die Luft. Hüften kreisen, Gekicher gluckst in mir hoch; auf einmal leuchten ihre Augen auf und sie dreht sich, dreht sich übermütig, greift nach mir, zieht mich an sich, und wir lachen beide, lachen und tanzen eng aneinander gepresst, und ich denke, wie viel davon ist Spaß, wie viel bedeutet ihr etwas. Manchmal schaut sie ernst, und dann spüre ich diese Spannung, diese Spannung zwischen uns, das geliebte Knistern, aber sie lacht schnell wieder, und ich auch, und wir lachen es gemeinsam von uns weg.

Von einer Zigarette berauscht, wieder auf die Tanzfläche, Ausschau gehalten nach Locken und einem blonden Zopf, und da sind sie, und in dem Moment, in dem ich N. meine Hand auf die Schulter lege, fragt der Sänger, "Are you gonna be my girl?" Sie lacht. "Long brown hair", ruft der Sänger und sie streicht mir durchs Haar. "Be my little rock’n roll queen", sagt sie zu mir.

Später macht die Welt einen Kopfstand. Ein Mädchen spricht N. an, fragt, ob sie auf Frauen stehe, und ich schnappe nach Luft. "Manchmal", sagt N., ohne kokettieren zu wollen. "Wenn ich betrunken bin", ergänzt sie dann, und ich erstarre. Ich stürze mehr oder weniger zum Ausgang. Sie wechselt noch ein paar Worte mit dem Mädchen, folgt uns dann; meine Bestürzung bemerkt sie nicht, scheinbar.

Abschied: Ein Kuss auf die Wange. Unverbindlich. Freundlich.

Zum Kotzen.

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