20/11/2010

split the secret up six ways

Das Heute versickert in meinen Händen.

Ihr Geburtstag, es war kalt draußen, aber zum Rauchen an die frische Luft, an die eisige; ein wenig schwummerig war mir im Kopf, vom Alkohol, vom Rauch, von ihrer Nähe.

Und ich wollte ihr noch näher sein, nicht nur ihre Finger berühren beim abwechselnden Rauchen, nicht nur das, und ich wusste nicht, wie, und irgendwann saß ich auf der Bank, und jemand brachte mir eine Jacke, und auf einmal E. neben mir, wir zu zweit unter der Jackendecke, die Jungs um uns herum, die Jungs ohne einen blassen Schimmer.

Das vorsichtige Suchen ihrer Hand, und sie finden, und einander halten. Unter der Jacke. In kaltverrauchter Dunkelheit. Erst ganz aufgeregt, und herzklopfend, und dann langsam ruhig, ganz ruhig werden, ruhig und glücklich. Ihre Hand, ihre Wärme.

– Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass ich in diesem Moment glücklich war, aber es fühlt sich jetzt so an, in der Erinnerung. Vielleicht konnte ich mich nicht entspannen, wegen der Kälte, wegen der Jungs um uns herum, vielleicht störte mich das, dass wir es ihnen nicht offen zeigten, aber eigentlich, glaube ich, war es okay so.

War wirklich gut; nach mehr verlangte es mich in diesem Augenblick nicht, höchstens nach mehr E. vielleicht, mehr Nähe, aber für den Moment war es gut.

1 comment:

  1. kenne ich gut, den moment, kenne ich so gut.

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