18/01/2011

the minute you let her under your skin

Graue Worte tropfen von deinen Lippen.

    ich schlucke
     gierig sonnenlicht,

trinke schlotternd,
   vergehe mich –

         vergesse mich
              daran.


Wärme fließt wie vergossen meinen Rücken entlang und endet nicht, schwindet nicht; Stufen gestolpert, Mundwinkel verbogen, vergessen: Den Kälteschauer, das fröstelnde Reiben der Hände, aneinander, ineinander, und ausgewrungen die Angst. Die kaltstarre Angst losgeworden, weißt weder wie noch ob tatsächlich, weißt nur dass, jetzt, hier.

Und morgen vielleicht: Wieder alles auf Anfang, die Angst im Bauch, die Schwärze, die sich ausbreitet, im Kopf, aber: Jetzt ist Hier ist nicht Morgen. Und vielleicht: Das Jetzt gepackt halten.

Es gepackt halten.

2 comments:

  1. Packend, dieses gepackte Abgepackte. Wie eine eiserne Klammer, die schon zur zweiten Haut geworden ist.

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