25/08/2011

repetitious, if not broken poetry

„Es könnte wie im Film sein“, sagte er leise, wie zu sich selbst.

Ich hatte mich auf dem großen, weißen Teppich zusammengerollt, vor dem Holzofen. Ein paar Scheite brannten darin; die Wärme kroch langsam meine Knöchel empor. Auf dem Tisch eine Tasse Kaffee. Zwei Tassen?; ich hatte meine dort abgestellt, mir war auf einmal übel gewesen. Ruhig atmen, ich atmete ruhig, ein und aus, ganz ruhig, und er betrachtete mich. Er stand da und schaute, und dann legte er sich neben mich, sodass wir, Gesicht an Gesicht, nebeneinander lagen.

Ich weiß nicht mehr, was er noch sagte, was er flüsterte, als wir so dicht an dicht dalagen. Meine nackten Beine, mein knappes Top waren Aufforderung genug.

„Zum Anbeißen siehst du aus“, sagte er, glaube ich, noch; und ich erwiderte schläfrig etwas, das überhaupt nicht passte, einfach irgendwas. Er strich mir mit dem Finger übers Haar, über die Lippen, und ich lächelte, und ich wurde schläfrig, dabei durfte ich nicht, konnte nicht einschlafen, denn ich wollte noch nach Hause.

Und da packte mich leise Wut, kalter Zorn auf ihn, der da lag und streichelte, und genau wusste, dass ich ihn nie würde lieben können, nie auf diese Art.

Und deshalb öffnete ich den Mund, als sein Finger wieder dessen Form nachzeichnete. Und dann kam das Küssen, und ich riss ihn an mich, riss ihn über mich und zu mir hin.

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