06/01/2013

with truth the only key

Schlittschuh fahren, und jauchzen, und beinahe das Gleichgewicht verlieren, und Hände greifen.

Was ich 2012 lieben gelernt habe: Überdimensional große Badehandtücher. Knoblauch, in rauen Mengen. Funken über der Kerze. Öl auf Haut. Wissen, was kommt. Aufgerissene Augen, vor Aufregung, und Neugier, und Freude. Altes neu. Neues vertraut. Verändert fühlen. Tee kochen. Albern sein. Geküsst werden. Überall. 

Wenn wir uns so umschlingen, und nichts trennt uns voneinander als die Haut des jeweils anderen. Wenn sie so den Kopf schüttelt, weil ihr gefällt, wie ich tanze. Wenn sie sagt, dass ich schön bin, und ich spüre, dass der Protestschrei in meinem Inneren ein bisschen leiser geworden ist. Wenn sie die Augen geschlossen hält, und ich die Konturen ihres Gesichts mit dem Finger nachfahre. Ganz langsam.

Im Bett zu liegen, neben ihr; das ist wie eine Pause von der Welt. Es ist, als habe jemand eine Blase um uns gewoben während wir schliefen. Auf einmal gibt es ein Hier und ein Draußen, und alles, was zu letzterem gehört, ist ungemein farblos und besitzt kaum Gewicht. Auch an Reiz hat es eingebüßt. Mein Universum reicht bis zur Bettkante, vielleicht bis zur Zimmertür, und endet dort.

Wir wachen auf, und die Welt hat von ihrer Dringlichkeit verloren. Zeit kann mich nicht mehr drängen, nicht wirklich, und du bleibst einfach liegen, als der Wecker dich wachruft.