07/08/2009

if it's true what they say

Im Moment des Schreibens verliere ich mich in den Worten,
vergesse das Ursächliche,
und es schwebt nur noch wie eine leise Ahnung
über mir.

Die Wärme der Sonne wird von Minute zu Minute weniger intensiv, schwächt immer mehr ab, doch die Häuser haben viel davon gespeichert; man spürt das, wenn man nah an einer Hauswand entlang läuft, beinahe visuell wahrnehmbar ist diese Wärme dann, die von den Backsteinwänden ausgeht.
Die Blätter des wilden Weines, der an einer dieser Hauswände empor rankt, werfen verwischte Schatten auf ihren ungleichmäßig verputzten Untergrund. Als habe jemand mit Tusche und Pinsel gespielt, dahingemalt, leicht und elegant, wie japanische Schriftzeichen, und ebenso verwischt.

2 comments:

  1. Finde ich endlich mal wieder komplett stimmig und gut.
    Nur verstehe ich nachwievor deinetitel irgendwie nicht: wieso englisch?
    Grüße.

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  2. zeilen aus liedern; die meisten lieder, die ich hoere, sind nun mal auf englisch. manchmal mag ich einzelne zeilen einfach und finde, dass man sie weiterdenken sollte, und andere passen zu dem, was ich im geschriebenen auszudruecken versuche.

    (in letzter zeit wollen die worte zwar raus, bleiben aber stecken)

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